Vorarlberger Plattform für Menschenrechte

Die Vorarlberger Plattform für Menschenrechte ist ein loser Zusammenschluss von Vorarlberger Organisationen, die sich auf verschiedenste Arten für Menschenrechte einsetzen – für Asyl, für Menschen mit Behinderung, für fairen Handel und eine gerechte Wirtschaft, für Frieden und Abrüstung, für Kinderrechte, gegen Folter, gegen Hunger, gegen Ausbeutung und Ausgrenzung ...

Am 10. 12. 2013, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, trafen sich zum ersten Mal einige Engagierte in St. Arbogast, um über eine gemeinsame Veranstaltung zum Tag der Menschenrechte nachzudenken. Seither ist die Plattform stetig gewachsen, und die Organisation des Menschenrechtstags ist die wichtigste Tätigkeit geblieben. Darüber hinaus dient die Plattform dem Kontakt und Austausch zwischen den Organisationen, die bisher kaum vernetzt waren.


Vorarlberger Tag der Menschenrechte 2016

Der dritte Vorarlberger Tag der Menschenrechte fand am Samstag 10. Dezember 2016 im Pförtnerhaus beim Landeskonservatorium in Feldkirch statt.

Dabei stand die "Vielfalt der menschlichen Würde" im Mittelpunkt.
Im seinem Vortrag erklärte Georg Schärmer, Caritasdirektor von Tirol, anhand praktischer Beispiele aus seinem Arbeitsalltag und seiner Erfahrung die verschiedenen Ebenen der menschlichen Würde, aber auch wie diese auf unterschiedlichste Weise verletzt werden kann. „Nur wer sich selbst würdigt, kann andere würdigen“, leitete Schärmer seinen Vortrag ein und ging in die Tiefen der Politik und Gesellschaftspolitik über, in der er unter anderem die Flüchtlingsthematik und das Österreichische Bildungssystem ansprach.

Moderatorin „Frau Heimpl“ alias Elke Maria Riedmann führte die Gäste auf charmant-witzige Art durch den Abend und band das Publikum in das Geschehen ein.

Sein öffentliches Debut gab der Chor „Los U.K. L.A. L.A.“, der unter der Leitung von Martin Lindenthal die Redebeiträge umrahmte.

Nach dem Vortrag wurde in kleineren Gruppen über verschiedene Anliegen diskutiert, die die Menschenrechte betreffen. Hier gingen die Gespräche tief in die Materie und Betroffene konnten von ihren Erfahrungen berichten.

Für das leibliche Wohl sorgte das KochKollektiv aus Liechtenstein, unterstützt von Flüchtlingen aus Batschuns. Gemeinsam bereiteten sie ein köstliches Abendessen im Sinne von bio.fair.regional zu. Zudem wurden von Beginn an köstliche Kuchen von den Vindex-Frauen aus Tschetschenien und fairer Kaffee vom Weltladen dargeboten.

Zum Ausklang spielte die Band N.I.K.O. mit einer Mischung aus Klassik, Soul, Jazz und HipHop.

→ www.menschen-rechte-leben.at